Aktuelles

  • Veranstaltung am 07. Juli 2021 um 18:00 Uhr zu den Ergebnissen unserer hessenweiten Corona-Umfrage

    Am 07. Juli um 18:00 Uhr möchten wir euch die Ergebnisse unserer hessenweiten Umfrage zum Thema Befristungen und Corona vorstellen. Wir möchten mit euch über die Folgen der Pandemie für befristet Beschäftigte an der TU Darmstadt diskutieren und gleichzeitig erste und neue Lösungsansätze erarbeiten.

    Die Veranstaltung richtet sich vornehmlich an Beschäftigte der TU Damstadt – weitere Interessierte sind herzlich willkommen.

    Wir freuen uns über zahlreiche Teilnahme!

    09. Juni 2021

  • Pressestimmen zur Corona-Umfrage.

    Corona-Umfrage zeigt zunehmende Belastung von Hochschulbeschäftigten in der Pandemie. Befristete sind besonders betroffen.

    20. Mai 2021

  • Corona-Umfrage zeigt zunehmende Belastung von Hochschulbeschäftigten in der Pandemie. Befristete sind besonders betroffen.

    Die Belastung der Beschäftigten an Hessens Hochschulen ist im Zuge der Corona-Pandemie deutlich gestiegen. Das dokumentiert eine Befragung von mehr als 3.000 Hochschulmitarbeiterinnen und -mitarbeitern, die die Gewerkschaften ver.di und GEW gemeinsam mit der Initiative »darmstadtunbefristet« am Mittwoch (19. Mai 2021) vorgestellt haben. So geben 60 Prozent der Befragten an, ihr Arbeitsstress habe seit Beginn der Pandemie zugenommen. Von den Wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern berichten über Dreiviertel von wachsendem Arbeitsaufwand in der Lehre, im Bereich der Administrativ-technischen Beschäftigten (Sekretariate, Technik etc.) stieg der Arbeitsaufwand demnach um 72 Prozent.

    »Mit der Corona-Pandemie hat sich die Belastung an den Hochschulen noch einmal deutlich erhöht«, sagte der Physiker Johannes Reinhard von »darmstadtunbefristet«. Er betonte dabei besonders die Problematik befristeter Arbeitsverträge: »Befristet Beschäftigte sind in allen Bereichen stärker betroffen. Sie arbeiten häufiger abends und an Wochenenden, kommen öfter krank zur Arbeit und klagen stärker darüber, ständig erreichbar sein zu müssen.« Eine große Mehrheit von 84 Prozent der Befragten gehe zudem davon aus, dass sich Forschungsvorhaben und Qualifikationsarbeiten infolge der Pandemie verzögern. Etwa ebenso viele fordern, dass befristete Verträge entsprechend verlängert werden. Die Bundesregierung hat es durch eine Änderung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes ermöglicht, befristete Verträge wegen der Pandemie um zwölf Monate über den bisherigen Höchstrahmen hinaus zu verlängern. »Doch es gibt keinen verbindlichen Anspruch, Verlängerungen müssen einzeln beantragt und begründet werden«, kritisierte Reinhard, der sich auch als Sprecher der ver.di-Vertrauensleute an der TU Darmstadt engagiert. »Wir fordern, dass allen befristet Beschäftigten eine Verlängerung ihrer Verträge angeboten wird. Das ist doch wohl das Mindeste.«

    Die Soziologin Ricarda Kramer verwies darauf, dass Beschäftigte mit befristeten Verträgen auch unabhängig von der aktuellen Situation unter großem Druck stehen. So geben 80 Prozent von ihnen an, sich sehr häufig oder oft Sorgen um die eigene berufliche Zukunft zu machen. Von diesen Befragten fühlen sich wiederum 80 Prozent davon (eher) stark belastet. »Die permanente Unsicherheit bedeutet einen enormen psychischen Druck, der potenziell krank macht«, betonte Kramer. »Wir brauchen an den Hochschulen und Universitäten dringend mehr unbefristete Stellen. Das ist sowohl im Interesse der Betroffenen als auch im Sinne guter Lehre und Forschung.« Wenn die Bearbeitung von Daueraufgaben ständig wechselt, sei das auch für die Studierenden und die administrativen Abläufe schädlich.

    Die Gewerkschaften wollen gemeinsam mit den »unbefristet«-Initiativen, die an verschiedenen hessischen Hochschulen aktiv sind, den Druck für mehr unbefristete Verträge erhöhen. »Über 18 Prozent der administrativ-technischen und fast 90 Prozent der Wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an hessischen Hochschulen sind auf Zeit angestellt«, berichtete Dr. Simone Claar von der GEW Hessen unter Berufung auf Daten des Statistischen Landesamtes. »Systematisch wird ein Großteil der Daueraufgaben an den Hochschulen von befristet Beschäftigten ausgeführt wird. Wir meinen aber: Für Daueraufgaben braucht es Dauerstellen.« Das fordert auch Gabriel Nyc, der bei ver.di in Hessen für Bildung, Wissenschaft und Forschung zuständig ist. »Bei der anstehenden Novellierung des Hessischen Hochschulgesetzes müssen unbedingt verbindliche Regelungen zur Ausweitung unbefristeter Beschäftigung festgeschrieben werden«, forderte der Gewerkschafter, der auch die Hochschulleitungen in der Pflicht sieht. »Wir sind gerne bereit, mit den Arbeitgebern in der kommenden Tarifrunde auch über tarifliche Regelungen zu sprechen, die dem Befristungsunwesen Grenzen setzen.«

    Die Präsentation zur Pressekonferenz findet ihr hier:

    19. Mai 2021

  • Eure Meinung ist uns wichtig!

    Für neue Kampagnen und Aktionen im Rahmen unserer Initiative darmstadtunbefristet brauchen wir eure Meinung. Erzählt uns, was Ihr von der Befristungspraxis an Hochschulen haltet! Im folgenden Formular könnt Ihr eure Antwort eintragen und eure Statusgruppe (freiwillige Angabe) eintragen.

    Alle hier erhobenen Antworten werden vollkommen anonymisiert bearbeitet, sodass keine Rückschlüsse auf einzelne Personen möglich sind – vergesst also nicht vor dem Absenden der Datenschutzerklärung zuzustimmen.

    Danke für eure Mithilfe!

    Wie beurteilen Sie die Befristungspraxis an Hochschulen allgemein?

    09. April 2021

  • Umfrage zu den Folgen der Corona-Pandemie auf die Arbeitsbedingungen an hessischen Hochschulen

    die Initiative darmstadtunbefristet unterstützt ebenso wie die Gewerkschaften GEW und ver.di Hessen eine Umfrage zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Arbeitsbedingungen an den Hessischen Hochschulen. Die Umfrage ist ab sofort freigeschaltet und wir möchten euch einladen, an der Umfrage (Dauer ca. 10 Minuten) teilzunehmen.

    Zur Umfrage

    Mit der Umfrage soll mehr über die Folgen der Corona-Pandemie für die Arbeitsbedingungen erfahren und die Ergebnisse den politischen Verantwortlichen und den Hochschulleitungen vorgelegt werden. Für valide Aussagen ist zeitnah einen guten Rücklauf nötig, daher bitten wir euch, die Umfrage auszufüllen und den Link an eure Kolleg*innen weiterzuleiten.
    Die Umfrage ist außerdem über unsere Social-Media-Kanäle und unsere Homepage aufrufbar.

    Vielen Dank für eure Unterstützung!

    02. November 2020

  • Verlängerungsanträge stellen!

    Ihr habt die Höchstgrenze für Befristungen nach dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz bald ausgeschöpft, braucht für eure Qualifikationsarbeit aber noch Zeit? Dann beantragt, euren Vertrag wegen der Corona-Pandemie um ein weiteres halbes Jahr zu verlängern.

    Die Möglichkeit dazu hat der Bundestag extra geschaffen. Leider hat die TU Darmstadt die von ver.di, GEW und darmstadtunbefristet erhobene Forderung nach einer pauschalen Verlängerung der Verträge bislang abgelehnt. Stattdessen müssen die Betroffenen nun einzeln Verlängerungsanträge stellen – ein unnötig bürokratisches Prozedere, das zu Lasten der Betroffenen, aber auch der Sachbearbeiter*innen in der Personalabteilung geht. Einen coronabedingten Verlängerungsantrag kann laut TU stellen, wer die Höchstgrenze nach dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz ausgeschöpft hat. Den Antrag stellt der/die jeweilige Vorgesetzte auf dem Dienstweg. Er muss begründet werden mit den zusätzlichen Belastungen infolge der Pandemie – zum Beispiel der Betreuung von Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen, der höheren Arbeitsbelastung wegen der plötzlichen Umstellung auf digitale Lehre oder einer schwierigen persönlichen Situation durch die Kontaktbeschränkungen.

    Informiert den Personalrat über euren Verlängerungsantrag und holt euch Unterstützung, falls es Schwierigkeiten gibt: info@pr.tu-darmstadt.de

    Eine Information der TU zum Thema findet ihr hier.

    08. Juli 2020

  • Reaktionen auf unsere Protestaktion

    Am 28. Mai haben wir vor dem Hauptgebäude der TU eine coronagerechte Protestaktion veranstaltet, bei der nicht nur Mitarbeiter*innen und Studierende beteiligt waren, sondern auch die regionale Presse eingeladen wurde und berichtet hat.

    Fotograf: Carl Pfeil-Herz

    Im Vorfeld zu unserem Protest hat das Darmstädter Echo eine Mitteilung veröffentlicht und sich auf unsere Forderungen im Rahmen der Corona-Pandemie bezogen.

    Auch die Frankfurter Rundschau war bei unserer Protestaktion anwesend und hat am Freitag (29. Mai) in einem Artikel darüber berichtet.

    Zudem hat ein Kamerateam der Gewerkschaft ver.di unseren Protest begleitet und in einem kurzen Video zusammengestellt, indem auch Statements von uns und anderen Teilnehmenden zu sehen sind.

    Nicht nur die Presse, sondern auch das Präsidium der TU Darmstadt haben auf unseren Protest reagiert. Wir haben im Anschluss zu der Protestaktion die Möglichkeit bekommen mit der Präsidentin und dem Leiter der Personalabteilung zu sprechen und in einen konstruktiven Austausch zu treten. Einen Bericht hierzu werden wir zeitnah über unseren Verteiler versenden.

    30. Mai 2020

  • Protestaktion am 28. Mai um 11:00 Uhr

    Wie wir bereits in unserem offenen Brief an das Präsidium der TU Darmstadt deutlich gemacht haben, sind auch die Beschäftigten an unserer Hochschule von der Corona-Pandemie betroffen. Deshalb fordern wir, das gesamte Sommersemester 2020 von der Befristungsdauer der Beschäftigten der TU auszunehmen und alle Verträge entsprechend zu verlängern. Leider hat die TU auf unseren offenen Brief bisher nicht reagiert und nun eine Stellungnahme veröffentlicht, in welcher sie die Änderungen des WissZeitVG begrüßt, jedoch gleichzeitig deutlich macht, Befristungen und Verträge nicht pauschal zu verlängern, sondern Einzellfallentscheidungen treffen wird.

    Dies ist für uns keine kulante und unbürokratische Regelung für die befristet Beschäftigten an der TU, weshalb wir am 28. Mai um 11:00 Uhr eine coronagerechte Protestaktion vor dem Hauptgebäude der TU Darmstadt veranstalten. Eine Teilnahme ist aufgrund der gesundheitlichen Maßnahmen nur mit vorheriger Anmeldung möglich: darmstadtunbefristet@gmail.com

    25. Mai 2020

  • Artikel im Darmstädter Echo

    „TU Darmstadt: Initiative fordert verlängerte Arbeitsverträge“

    Auszüge aus unserem offenen Brief an das Präsidium der TU Darmstadt, befristete Verträge aufgrund der Corona-Pandemie automatisch um sechs Monate zu verlängern, wurden jetzt im Darmstädter Echo veröffentlicht. Auch die Pressestelle der TU hat sich gegenüber des Darmstädter Echos zu den Forderungen geäußert.

    04. Mai 2020

Weitere & ältere Mitteilungen

Erstelle deine Website mit WordPress.com
Jetzt starten