Aktuelles

  • „Für Befristete ist es immer kurz vor zwölf“

    Am Dienstag, 21. Juli haben rund 30 Personen der Initiative Uni Kassel unbefristet im Namen von knapp 900 Beschäftigten die Petition „Gute Arbeit mit Perspektive! Für ein Ende des Befristungsunwesens an der Universität Kassel“ an das Präsidium und das Land Hessen übergeben. Mehr dazu könnt ihr hier lesen.

  • Verlängerungsanträge stellen!

    Ihr habt die Höchstgrenze für Befristungen nach dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz bald ausgeschöpft, braucht für eure Qualifikationsarbeit aber noch Zeit? Dann beantragt, euren Vertrag wegen der Corona-Pandemie um ein weiteres halbes Jahr zu verlängern.

    Die Möglichkeit dazu hat der Bundestag extra geschaffen. Leider hat die TU Darmstadt die von ver.di, GEW und darmstadtunbefristet erhobene Forderung nach einer pauschalen Verlängerung der Verträge bislang abgelehnt. Stattdessen müssen die Betroffenen nun einzeln Verlängerungsanträge stellen – ein unnötig bürokratisches Prozedere, das zu Lasten der Betroffenen, aber auch der Sachbearbeiter*innen in der Personalabteilung geht. Einen coronabedingten Verlängerungsantrag kann laut TU stellen, wer die Höchstgrenze nach dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz ausgeschöpft hat. Den Antrag stellt der/die jeweilige Vorgesetzte auf dem Dienstweg. Er muss begründet werden mit den zusätzlichen Belastungen infolge der Pandemie – zum Beispiel der Betreuung von Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen, der höheren Arbeitsbelastung wegen der plötzlichen Umstellung auf digitale Lehre oder einer schwierigen persönlichen Situation durch die Kontaktbeschränkungen.

    Informiert den Personalrat über euren Verlängerungsantrag und holt euch Unterstützung, falls es Schwierigkeiten gibt: info@pr.tu-darmstadt.de

    Eine Information der TU zum Thema findet ihr hier.

    08. Juli 2020

  • Zukunftsvertrag Studium und Lehre

    Bündnis „Frist ist Frust“: „Vier Milliarden Euro für Befristung und Ausbeutung“

    In einer gemeinsamen Pressemitteilung von GEW, ver.di und NGA Wiss beklagen GEW, ver.di und NGA Wiss, dass die ab 2021 ausgeschütteten Gelder an die Hochschulen nicht an mehr dauerhafte Beschäftigung und bessere Arbeitsbedingungen geknüpft werden. Die Verantwortung, diese Missstände zu korrigieren, werde von Bund und Ländern an die einzelnen Hochschulen verschoben. Unter anderem hatte das Bündnis „Frist ist Frust“ gefordert, die Schaffung von Dauerstellen verbindlich im Vertrag festzuschreiben und eine Obergrenze für Lehrverpflichtungen zu schaffen. Keines der Ziele werde allerdings aus Sicht des Bündnisses umgesetzt.

    25. Juni 2020

  • Reaktionen auf unsere Protestaktion

    Am 28. Mai haben wir vor dem Hauptgebäude der TU eine coronagerechte Protestaktion veranstaltet, bei der nicht nur Mitarbeiter*innen und Studierende beteiligt waren, sondern auch die regionale Presse eingeladen wurde und berichtet hat.

    Fotograf: Carl Pfeil-Herz

    Im Vorfeld zu unserem Protest hat das Darmstädter Echo eine Mitteilung veröffentlicht und sich auf unsere Forderungen im Rahmen der Corona-Pandemie bezogen.

    Auch die Frankfurter Rundschau war bei unserer Protestaktion anwesend und hat am Freitag (29. Mai) in einem Artikel darüber berichtet.

    Zudem hat ein Kamerateam der Gewerkschaft ver.di unseren Protest begleitet und in einem kurzen Video zusammengestellt, indem auch Statements von uns und anderen Teilnehmenden zu sehen sind.

    Nicht nur die Presse, sondern auch das Präsidium der TU Darmstadt haben auf unseren Protest reagiert. Wir haben im Anschluss zu der Protestaktion die Möglichkeit bekommen mit der Präsidentin und dem Leiter der Personalabteilung zu sprechen und in einen konstruktiven Austausch zu treten. Einen Bericht hierzu werden wir zeitnah über unseren Verteiler versenden.

    30. Mai 2020

  • Protestaktion am 28. Mai um 11:00 Uhr

    Wie wir bereits in unserem offenen Brief an das Präsidium der TU Darmstadt deutlich gemacht haben, sind auch die Beschäftigten an unserer Hochschule von der Corona-Pandemie betroffen. Deshalb fordern wir, das gesamte Sommersemester 2020 von der Befristungsdauer der Beschäftigten der TU auszunehmen und alle Verträge entsprechend zu verlängern. Leider hat die TU auf unseren offenen Brief bisher nicht reagiert und nun eine Stellungnahme veröffentlicht, in welcher sie die Änderungen des WissZeitVG begrüßt, jedoch gleichzeitig deutlich macht, Befristungen und Verträge nicht pauschal zu verlängern, sondern Einzellfallentscheidungen treffen wird.

    Dies ist für uns keine kulante und unbürokratische Regelung für die befristet Beschäftigten an der TU, weshalb wir am 28. Mai um 11:00 Uhr eine coronagerechte Protestaktion vor dem Hauptgebäude der TU Darmstadt veranstalten. Eine Teilnahme ist aufgrund der gesundheitlichen Maßnahmen nur mit vorheriger Anmeldung möglich: darmstadtunbefristet@gmail.com

    25. Mai 2020

  • Artikel im Darmstädter Echo

    „TU Darmstadt: Initiative fordert verlängerte Arbeitsverträge“

    Auszüge aus unserem offenen Brief an das Präsidium der TU Darmstadt, befristete Verträge aufgrund der Corona-Pandemie automatisch um sechs Monate zu verlängern, wurden jetzt im Darmstädter Echo veröffentlicht. Auch die Pressestelle der TU hat sich gegenüber des Darmstädter Echos zu den Forderungen geäußert.

    04. Mai 2020

  • Digitales Arbeitstreffen im Mai

    Aufgrund der Corona-Pandemie können wir auch das kommende Arbeitstreffen nur digital veranstalten. Die Einladung für die zoom-Sitzung senden wir frühzeitig über unseren Verteiler. Solltest du dich noch nicht für diesen eingetragen haben, schreib einfach eine Mail an: tud_un_befristet-subscribe@lists.riseup.net

    Nächstes digitales Treffen: Mittwoch, 13.05.2020 um 12:00 via zoom.

    29. April 2020

  • Wissenschaft braucht Sicherheit

    Die Gewerkschaft ver.di hat ein Flugblatt zu den aktuellen Herausforderungen während der Corona-Pandemie geschrieben und fordert, niemanden dabei zurückzulassen. Dies betrifft auch die befristet Beschäftigen und Studierenden an den Hochschulen.

    „Die Corona-Pandemie bedeutet für alle eine große Herausforderung. Es gilt jetzt, die Krise gemeinsam zu bewältigen und niemanden zurückzulassen. Das betrifft auch die Bereiche Bildung, Wissenschaft und Forschung. Die aktuelle Unsicherheit wird noch dadurch verschärft, dass in den vergangen Jahren die prekäre Beschäftigung stetig ausgeweitet und eine verlässliche Studienfinanzierung sukzessive abgebaut wurden. ver.di fordert, in dieser Krise ein Sofortprogramm aufzulegen. Damit Beschäftigte und Studierende abgesichert werden, ebenso wie die Leistungsfähigkeit der Einrichtungen.“

    22. April 2020

  • Arbeitstreffen goes digital

    Aufgrund der Corona-Pandemie können unsere regelmäßigen Arbeitstreffen in der Vorlesungszeit nicht mehr wie gewohnt im Alten Hauptgebäude stattfinden, sondern wurden auf zoom verschoben. Eine Einladung zu unseren kommenden Arbeitstreffen erhälst du über unseren Verteiler. Solltest du noch nicht registriert sein, schreib uns eine Mail und wir schicken dir die Zugangsdaten.

    Nächstes digitales Treffen: Mittwoch, 29.04.2020 um 12:00 Uhr via zoom.

    21. April 2020

  • Aktuelle Entwicklungen zur Corona-Pandemie in der Wissenschaft

    Am 08.04.2020 hat die Bundesregierung Änderungen vom BAföG und Wissenschaftszeitvertragsgesetz beschlossen:

    „Für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in ihrer Qualifizierungsphase schaffen wir Flexibilität und mehr Planungssicherheit, damit die individuellen Folgen der Corona-Pandemie abgefedert werden können. Ihre wissenschaftliche Qualifizierung, zum Beispiel eine Promotion oder Habilitation, und berufliche Weiterentwicklung sollen sie trotz der pandemiebedingten Beeinträchtigung des Wissenschaftsbetriebs weiterverfolgen können. Dafür ändern wir das Wissenschaftszeitvertragsgesetz und ergänzen eine zeitlich befristete Übergangsregelung. Die Höchstbefristungsdauer für Qualifizierungen wird demnach pandemiebedingt um sechs Monate verlängert. Die Hochschulen und Forschungseinrichtungen als Arbeitgeber von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in ihrer Qualifizierungsphase haben damit die Möglichkeit, Beschäftigungsverhältnisse über die bisherigen Höchstbefristungsgrenzen hinaus um sechs Monate zu verlängern, zum Beispiel, wenn sich Forschungsprojekte aufgrund der aktuellen Ausnahmesituation verzögern.“

    Dies bedeutet jedoch nicht, dass Verträge automatisch verlängert werden. Deshalb muss die TU Darmstadt jetzt handeln. Unterschreibt unseren offenen Brief an das Präsidium und teilt diesen mit möglichst vielen Betroffenen. Jede Stimme zählt!

    09. April 2020

  • Corona-Pandemie

    Die Corona-Pandemie trifft auch die befristet Beschäftigten an Hochschulen. Informiere dich und unterstütze uns mit deiner digitalen Unterschrift.

    06. April 2020

  • Regelmäßige Arbeitstreffen

    Ab dem Sommersemester 2020 finden immer am zweiten Mittwoch im Monat Arbeitstreffen von 12-13 Uhr in S103 / Raum 271 statt.

    13. Februar 2020

  • Offener Brief des „Hessischen Mittelbaus“ zur Bayreuther Erklärung

    „Wir fordern eine Erklärung!“ – wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Hessen sind entsetzt über die Bayreuther Erklärung der Universitäts-Kanzlerinnen und -Kanzler

    29. Oktober 2019